„Partnerschaftskiller“ erkennen & bewältigen. Wie Sie zurück in eine erfüllte Beziehung finden!

„Partnerschaftskiller“ erkennen & bewältigen. Wie Sie zurück in eine erfüllte Beziehung finden!

Sie fühlen sich eingefahren, gefangen oder unzufrieden in Ihrer Partnerschaft. Streit, Missverständnisse, Resignation, Verletzungen oder fade Routine sind Ihre stetigen Begleiter? Sie fragen sich „Wo ist die Liebe denn hin?“ und „Wie kommen wir da nun bloß raus?“ Voller Schmetterlinge im Bauch hat es doch seinerzeit angefangen! Herzchen hüpften, alles war in rosa Watte gepackt, nur noch Augen für die/den Liebste(n) gehabt. Alles lief harmonisch! Alles war spannend und neu, ein wunderbares Abenteuer, damals…

Was ist passiert? Verliebtsein ist ein absoluter Ausnahmezustand, wir sind quasi krank. Nicht erschrecken, das geht allen so 😉 Denn, ein Cocktail aus Hormonen rauscht durch die Blutbahn und vernebelt regelrecht die Sinne. Das Urteilsvermögen ist stark getrübt, jegliche Hinweise werden ignoriert oder idealisiert. Dieser Zustand verwäscht sich langsam und peu à peu kehrt die Realität zurück. Der Partner wird jetzt so wahrgenommen, wie er/sie tatsächlich ist. Nun ist eine wichtige Anpassungsleistung gefordert, vielleicht verbunden mit etwas Ernüchterung. Wird weiter in der Illusion der „Rosa-Brille“ gelebt, entstehen unrealistische Erwartungshaltungen, die nicht erfüllt werden können. Somit sind Enttäuschung, Streit und Vorwürfe vorprogrammiert.

Neben unrealistischen Erwartungen, die an den Partner gestellt werden, sind Respektlosigkeit, Kontrolle, Projektionen und „Du-Botschaften“ wahre „Partnerschaftskiller“!

Jeder Mensch, egal in welchem Verhältnis er zu anderen Menschen steht, behält stets seine ureigene Autonomie. Er behält sein Recht auf „sein-so-sein“! Denn genau das macht uns als Individuen aus. Wir selbst möchten doch auch so respektiert werden, wie wir sind. Es geht hier nicht um die notwendige Kompromissbereitschaft, die ein jedes System, ob Partnerschaft, Freundschaft oder andere Gruppen, benötigt. Kontrolle gibt Manchem vielleicht das Gefühl, die Situation im Griff zu haben. Aber hat das nicht etwas leicht Zwanghaftes und ist ein fataler Trugschluss!? Denn Liebe und Vertrauen sind Geschenke und können nicht eingefordert und kontrolliert werden! Und als solches sollten wir sie geben und von unseren Partnern annehmen, möglichst bedingungslos.

Andere wiederum werden in Ihrem Denken, Handeln und Fühlen von unbewussten Glaubenssätzen geleitet. Die eigenen Bedürfnisse, nicht wirklich erkannt oder unterdrückt, finden dann nur bedingt Erfüllung. Dies kann dazu führen, dass es unterbewusst einfacher erscheint, Normen und Werte anderer zu leben, das eigene Ich dadurch zu verkümmern droht. Es entsteht unerklärliche Unzufriedenheit und vielleicht auch der Versuch, die eigenen Bedürfnisse auf sein Umfeld zu projizieren, um sie auf diesem Wege doch zu realisieren, einzufordern oder die eigene Unzufriedenheit dort abzuarbeiten. Beides ist zum Scheitern verurteilt und belastet alle am Prozess Beteiligten.

Du-Botschaften“ kennen wir alle, aber erkennen meist nicht, dass sie uns entfleuchen 😉 Oft ist es der einfachere Weg, den anderen zu kritisieren, statt über sich zu reden. „Kannst Du nicht einmal pünktlich sein?“ Klar ist es nicht schön, zu warten. Aber welche Chance hat ihr Gegenüber nun, noch auf eine vernünftige Antwort? „Ich mag es nicht zu warten und hätte die Zeit noch gut anderweitig nutzen können“ lässt doch eher weitere sinnstiftende Kommunikation zu. Ich denke, niemand möchte, dass er von anderen Menschen gesagt bekommt, war er zu tun, zu lassen, zu sagen, zu meinen hat…. Wenn Sie aber von sich reden, wie es Ihnen gerade damit geht, das kann Ihnen doch keiner absprechen. Probieren Sie es doch mal aus!

Jedes Paar hat seine eigenen Herausforderungen! Alltagsbewältigung, Marotten, Kindeserziehung, verstrickte Familien Konstellationen, Pflege, Freizeitgestaltung, Berufe, eingeschlafene oder unerfüllte Sexualität, trennende Bedürfnisse, unterschiedliche Erwartungen und vieles mehr. Vielleicht auch nur Kleinigkeiten, die den einen nerven, der andere aber nichts davon ahnt. Durch die Wiederholung auf der einen Seite und mögliches falsches „Weiter-Interpretieren“ (Zahnpastatube IMMER offen = „Dann liebt sie/er mich auch nicht mehr) auf der anderen Seite, wird die Beziehung dann oft gleich fundamental in Frage gestellt. Als erstes „SOS-Paket“ sind ehrliches und wohlwollendes Reden & Zuhören, Respekt und Toleranz zu nennen.

Gut zu wissen! Wenn Ihr Partner nicht an der Beratung teilnehmen möchte, es geht auch allein. Denn „Wenn sich einer in einem System ändert, ändert sich das ganze System“. Sie möchten jetzt Veränderung, Ihrer Partnerschaft neuen Schwung verleihen. Sie möchten ein harmonisches Miteinander, einen liebevollen Umgang und erfüllte Sexualität. Sie möchten das Leben wieder auf allen Ebenen genießen? Nutzen Sie die Dynamik des Frühlings, um Ihr Leben jetzt wieder mit Leichtigkeit zu füllen! Machen Sie jetzt einen ersten Beratungstermin in meinern Praxis aus.

Herzlichst,

Sabine Gorka